jsmatic

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Analyse von Appgk
Wer ein HomeMatic-System mit einem Android-Gerät bedienen möchte, landet schnell bei jsmatic. Ich habe die App nicht als allgemeine Smart-Home-Zentrale betrachtet, sondern als Werkzeug für Menschen, deren Hausautomation bereits auf HomeMatic aufbaut. Genau darin liegt ihre Stärke: Sie versucht nicht, jede Plattform gleichzeitig abzudecken, sondern setzt auf den direkten Zugriff auf ein bestehendes System. Gleichzeitig verlangt dieser Ansatz etwas mehr technisches Verständnis, als es bei modernen Komplettlösungen üblich ist.
jsmatic gehört zur Kategorie Haus & Garten und wird von Kybernetik IT GmbH entwickelt. Die Anwendung ist kostenlos erhältlich, wobei Google Play In-App-Käufe zwischen 3,59 € und 19,99 € ausweist. Sie richtet sich an alle Altersgruppen und läuft ab Android 7.0. Im Alltag ist für mich aber weniger die Altersfreigabe entscheidend als die Frage, ob die App zu meiner vorhandenen HomeMatic-Installation passt und wie viel Kontrolle ich über Verbindung, Zugriff und persönliche Daten behalten möchte.
Ein Werkzeug für bestehende HomeMatic-Anlagen
Der erste wichtige Punkt ist die Erwartungshaltung. jsmatic ist keine App, mit der man ohne weitere Vorbereitung ein komplettes Smart Home einrichtet. Wer noch keine HomeMatic-Zentrale, keine Geräte und keine passende Konfiguration besitzt, wird hier nicht einfach nach dem Öffnen loslegen. Die Anwendung macht vor allem dann Sinn, wenn bereits eine HomeMatic-Umgebung vorhanden ist und das Android-Smartphone oder Tablet als zusätzliche Bedienoberfläche dienen soll.
In diesem Szenario ist der Ansatz angenehm direkt. Statt für Licht, Heizung, Rollläden und Sensoren jeweils eine andere Oberfläche zu verwenden, kann ich die vorhandene Anlage an einem Ort ansprechen. Das ist besonders praktisch, wenn ich schnell einen Status prüfen oder eine Aktion auslösen möchte, ohne zum Wandtaster laufen zu müssen. Der Nutzen hängt deshalb stark davon ab, wie sauber die HomeMatic-Installation aufgebaut ist. Eine übersichtliche Geräte- und Raumstruktur hilft auch in jsmatic; eine unordentliche Zentrale bleibt dagegen auf dem Mobilgerät unübersichtlich.
Die App wurde am 27.02.2021 veröffentlicht und wird in der Version 3.0.9 geführt. Diese Angaben sind für mich vor allem deshalb interessant, weil eine Smart-Home-App nicht nur nach dem ersten Eindruck beurteilt werden sollte. Bei einer Fernbedienung für das eigene Zuhause zählen stabile Abläufe, nachvollziehbare Verbindungen und ein Bedienkonzept, das auch nach längerer Pause verständlich bleibt. Eine neue Oberfläche allein ist weniger wichtig als die Frage, ob eine Aktion zuverlässig am richtigen Gerät ankommt.
Im Play Store kommt jsmatic auf eine durchschnittliche Bewertung von 2,8 bei rund 133 abgegebenen Bewertungen. Diese Zahl ist kein endgültiges Urteil, aber sie ist ein sinnvoller Anlass, die App nicht blind als perfekte Komfortlösung zu empfehlen. Bei einer Anwendung, die möglicherweise Heizung, Zugang, Beleuchtung oder andere Haustechnik steuert, sollte ich Bewertungen nicht einfach wegwischen. Gleichzeitig sagen Sterne allein wenig darüber aus, ob ein Problem an der App, an der individuellen HomeMatic-Konfiguration oder an der Netzwerkverbindung liegt.
Was ich vor der Installation klären würde
Vor dem Download würde ich zuerst prüfen, welche HomeMatic-Zentrale im eigenen Haushalt eingesetzt wird und wie der Zugriff bisher funktioniert. Wer seine Anlage bislang nur über eine lokale Weboberfläche bedient, sollte nicht automatisch annehmen, dass jede Einrichtung ohne Anpassung übernommen wird. Die App ist am sinnvollsten, wenn ich die technischen Zugangsdaten, die Struktur meiner Geräte und die gewünschte Verbindungsart bereits kenne.
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Alle Nachrichten anzeigenAußerdem würde ich mir überlegen, welche Aufgaben wirklich mobil erledigt werden sollen. Für eine gelegentliche Statuskontrolle oder das Schalten einzelner Geräte ist eine kompakte Oberfläche oft ausreichend. Wenn ich dagegen komplexe Programme, viele Räume und zahlreiche Ausnahmen verwalten möchte, kann die Bedienung auf einem kleinen Smartphone schnell an Grenzen stoßen. Ein Tablet oder die zentrale Weboberfläche kann dann die bessere Ergänzung sein, auch wenn jsmatic für schnelle Aktionen weiterhin nützlich bleibt.
Ein realistisches Beispiel ist mein Abendablauf: Ich liege bereits im Bett und möchte prüfen, ob eine Außenbeleuchtung noch aktiv ist oder ob ein bestimmter Verbraucher ausgeschaltet wurde. Eine mobile App spart in diesem Moment den Weg zur Wandsteuerung. Der Vorteil ist nicht spektakulär, aber genau solche kleinen Situationen entscheiden darüber, ob eine Smart-Home-App dauerhaft auf dem Gerät bleibt. Für spontane Einzelaktionen ist jsmatic deutlich interessanter als für die komplette tägliche Verwaltung einer großen Anlage.
Die besten Aspekte von jsmatic
Das solltest du über jsmatic wissen
Vertrauen beginnt bei der Verbindung
Bei einer App für das eigene Zuhause ist Vertrauen nicht nur eine Frage des Designs. Ich möchte wissen, welche Verbindung ich nutze, welche Zugangsdaten ich eingebe und welche Entscheidungen ich selbst treffen kann. jsmatic sollte deshalb nicht wie eine gewöhnliche Wetter- oder Einkaufs-App behandelt werden. Schon die Einrichtung verdient Aufmerksamkeit, weil ein Smartphone mit Zugriff auf die Hausautomation potenziell mehr auslösen kann als eine normale Informations-App.
Ich würde Zugangsdaten nicht unüberlegt in Notizen, Screenshots oder frei zugänglichen Passwortfeldern speichern. Vor der Nutzung sollte ich außerdem kontrollieren, ob das Gerät durch eine Displaysperre geschützt ist und ob andere Personen mein Smartphone regelmäßig verwenden. Ein verlorenes oder unbeaufsichtigtes Mobilgerät ist bei einer Smart-Home-Steuerung nicht bloß ärgerlich. Je nach eingebundenen Geräten kann es auch praktische Folgen für Sicherheit, Komfort oder Energieverbrauch haben.
Wichtig ist dabei, zwischen dem zu unterscheiden, was ich in der App selbst kontrollieren kann, und dem, was von der HomeMatic-Zentrale abhängt. jsmatic ist eine Bedienoberfläche, aber sie ersetzt nicht die grundsätzliche Sicherheitskonfiguration des Systems. Benutzerrechte, Netzwerkzugang und die Absicherung der Zentrale bleiben zentrale Aufgaben der Installation. Wer diese Ebenen verwechselt, erwartet von der App einen Schutz, den nur eine sauber konfigurierte Gesamtumgebung leisten kann.
Ich würde deshalb nach der Einrichtung nicht sofort alle wichtigen Geräte freischalten. Besser ist ein schrittweises Vorgehen: zuerst ein unkritisches Licht oder eine einfache Anzeige testen, danach die Reaktion prüfen und erst dann weitere Komponenten einbinden. Dieser kleine Umweg ist besonders hilfreich, wenn die Anlage gewachsen ist oder mehrere Personen sie bedienen. So lässt sich leichter erkennen, ob ein Fehler an der App, am Gerät oder an der Zentrale liegt.
Welche Kontrolle der Nutzer tatsächlich behält
Die wichtigste Form der Kontrolle ist für mich die bewusste Auswahl dessen, was ich über die App bediene. Ich muss nicht jede Funktion meiner Anlage auf dem Smartphone abbilden. Eine reduzierte Auswahl kann sogar sicherer und übersichtlicher sein. Für ein Familiengerät würde ich beispielsweise nur die häufig benötigten Schalter und Statusanzeigen sichtbar machen, während seltene oder besonders folgenreiche Aktionen besser in der zentralen Konfiguration bleiben.
Auch bei Automationen lohnt sich Zurückhaltung. Wenn ein Ablauf bereits zuverlässig in HomeMatic arbeitet, muss ich ihn nicht zusätzlich über eine mobile Oberfläche nachbauen. Jede doppelte Logik kann die Fehlersuche erschweren. Ein guter Einsatz von jsmatic besteht deshalb nicht darin, möglichst viele Bedienmöglichkeiten anzulegen, sondern die mobile Ansicht auf die Situationen zu konzentrieren, in denen sie wirklich Zeit spart.
Screenshots










Ein nützlicher, aber leicht übersehener Gedanke ist die Trennung zwischen Beobachten und Schalten. Statusinformationen kann ich unterwegs oft gefahrloser prüfen, während eine Schaltaktion unmittelbare Folgen hat. Ich würde mir angewöhnen, vor dem Tippen den Raum, das Gerät und den aktuellen Zustand bewusst zu kontrollieren. Gerade bei ähnlich benannten Lampen, Steckdosen oder Rollläden verhindert diese kurze Pause, dass versehentlich das falsche Gerät reagiert.
Für Haushalte mit mehreren Nutzern stellt sich außerdem die Frage, wer die App verwenden soll. Ich würde nicht einfach ein gemeinsames Smartphone-Profil als dauerhafte Lösung betrachten, wenn unterschiedliche Personen verschiedene Rechte oder Verantwortlichkeiten haben. Die App kann nur so klar und sicher eingesetzt werden, wie die zugrunde liegende HomeMatic-Struktur und die Geräteverwaltung es erlauben. Wer eine ausgefeilte Benutzerverwaltung direkt in einer modernen App erwartet, sollte diesen Punkt vorab besonders kritisch prüfen.
Datensensible Momente im Alltag
Smart-Home-Daten wirken auf den ersten Blick harmlos, können aber viel über den Tagesablauf verraten. Schaltzeiten, Heizungszustände oder Bewegungsereignisse lassen Rückschlüsse darauf zu, wann jemand zu Hause ist. Deshalb achte ich bei einer solchen Anwendung nicht nur auf die Bedienung, sondern auch auf den Umgang mit Konten, Verbindungen und sichtbaren Nutzerentscheidungen. Ich aktiviere nur das, was ich für meinen konkreten Zweck brauche.
Bei der Installation und beim ersten Start würde ich jede angezeigte Berechtigung aufmerksam lesen und nicht automatisch bestätigen. Entscheidend ist für mich, ob eine Berechtigung verständlich erklärt wird und ob sie für die geplante Funktion plausibel erscheint. Wenn eine Abfrage nicht zum eigenen Nutzungsszenario passt, sollte ich zuerst prüfen, ob sie wirklich erforderlich ist, statt sie aus Gewohnheit freizugeben. Diese Haltung ist bei einer Haussteuerung wichtiger als bei vielen unverbindlichen Alltags-Apps.
Auch Benachrichtigungen können sensible Informationen sichtbar machen. Wenn auf dem Sperrbildschirm erkennbar ist, dass eine bestimmte Tür, ein Sensor oder ein Gerät ausgelöst wurde, können andere Personen in der Nähe diese Information mitlesen. Ich würde deshalb die Android-Benachrichtigungseinstellungen prüfen und nur Hinweise anzeigen lassen, die ich unterwegs tatsächlich benötige. Das ist kein spezielles Versprechen der App, sondern eine praktische Schutzmaßnahme, die ich als Nutzer selbst in der Hand habe.
Für den Fernzugriff gilt besondere Vorsicht. Eine lokale Bedienung im eigenen WLAN ist gedanklich etwas anderes als ein Zugriff von unterwegs. Bevor ich die Anlage extern erreichbar mache, würde ich die Netzwerkkonfiguration und die Absicherung der HomeMatic-Zentrale prüfen. jsmatic kann eine mobile Bedienoberfläche sein, aber sie sollte nicht als Ersatz für sichere Netzwerkentscheidungen verstanden werden. Wer diese Prüfung nicht selbst durchführen möchte, ist mit einer stärker geführten Smart-Home-Lösung wahrscheinlich besser aufgehoben.
Wo die App gegenüber üblichen Alternativen punktet
Die üblichen Alternativen im Smart-Home-Bereich sind entweder die originale Weboberfläche der Zentrale, eine herstellereigene App oder eine Plattform, die mehrere Marken unter einem Dach vereint. Die Weboberfläche bietet häufig mehr technische Tiefe, wirkt auf einem Smartphone aber nicht immer angenehm. Eine breite Plattform ist flexibler bei gemischten Geräteparks, bringt dafür zusätzliche Abstraktionen und oft mehr Einrichtungsaufwand mit sich.
jsmatic ist dann interessant, wenn mein Haushalt bereits klar auf HomeMatic ausgerichtet ist und ich keine weitere Plattformschicht dazwischenschalten möchte. Das kann die Bedienung geradliniger machen und die Zahl der Orte reduzieren, an denen ich nach einer Funktion suchen muss. Der Preis dieser Spezialisierung ist die geringere Attraktivität für Menschen, die Geräte verschiedener Hersteller spontan miteinander verbinden wollen.
Ein weiterer Unterschied liegt in der Erwartung an Komfort. Moderne Smart-Home-Apps versuchen häufig, Einrichtung, Automationen, Szenen und Geräteverwaltung in einem sehr geführten Ablauf zu bündeln. Bei jsmatic sehe ich den größeren Wert eher in der mobilen Bedienung eines vorhandenen Systems. Wer eine App sucht, die technische Entscheidungen weitgehend abnimmt, sollte die Alternative mit der besseren Einrichtungsführung wählen. Wer dagegen seine HomeMatic-Struktur kennt und nur einen praktischen Zugriff möchte, kann von der Spezialisierung profitieren.
Für mich ist auch die Frage wichtig, ob die App ein Ersatz oder eine Ergänzung sein soll. Als vollständiger Ersatz für die zentrale Verwaltung würde ich sie nicht einplanen. Als zusätzliche Fernbedienung für wiederkehrende Handgriffe ist sie plausibler. Diese Unterscheidung verhindert Enttäuschungen und hilft dabei, die Oberfläche nicht mit Aufgaben zu überladen, für die ein Desktop-Browser oder die Zentrale selbst geeigneter ist.
Konkrete Arbeitsweisen, die den Alltag verbessern
Ich würde nach der ersten Verbindung eine kleine Testgruppe anlegen: ein Licht, eine Steckdose und eine reine Statusanzeige. Damit lassen sich unterschiedliche Arten von Rückmeldung prüfen, ohne gleich die komplette Installation zu verändern. Erst wenn diese drei Fälle nachvollziehbar funktionieren, würde ich weitere Räume hinzufügen. Dieser gestufte Aufbau spart später Zeit, weil Fehler nicht in einer langen Liste aus Geräten und Aktionen versteckt sind.
Bei Geräten mit ähnlichen Namen lohnt es sich, die Benennung in der HomeMatic-Zentrale zu überarbeiten, bevor ich sie mobil nutze. Namen wie „Licht 1“ und „Licht 2“ sind auf einem kleinen Bildschirm besonders fehleranfällig. Ein Raumname plus klare Funktion ist im Alltag hilfreicher als eine technische Bezeichnung. Das ist kein optisches Detail: Eine verständliche Beschriftung ist eine direkte Sicherheitsmaßnahme gegen Fehlbedienung.
Für wiederkehrende Situationen würde ich möglichst die vorhandenen Programme der Anlage nutzen, statt viele einzelne Schritte nacheinander auf dem Smartphone auszuführen. Wenn ich beispielsweise jeden Abend mehrere Geräte schalten möchte, ist ein zentral definierter Ablauf meist übersichtlicher als eine manuelle Tippreihe. jsmatic eignet sich dann als Auslöser oder Kontrollpunkt, während die eigentliche Logik dort bleibt, wo sie für das gesamte System sichtbar und wartbar ist.
Ein weiterer sinnvoller Test betrifft die Reaktion nach einer Unterbrechung. Ich würde die Verbindung nicht nur im besten Fall beurteilen, sondern auch beobachten, wie ich nach einem Netzwechsel oder einer kurzen Nichterreichbarkeit wieder zu einem verlässlichen Status komme. Bei Smart-Home-Steuerungen ist eine klare Rückmeldung wichtiger als ein besonders schnelles Tippen. Wenn ich nicht sicher weiß, ob eine Aktion ausgeführt wurde, sollte ich nicht mehrfach schalten, sondern zuerst den Zustand prüfen.
Für wen jsmatic passt und wer besser weiter sucht
Ich würde die App vor allem Menschen empfehlen, die bereits eine HomeMatic-Anlage besitzen, ihre Geräte grundsätzlich selbst verwalten und eine Android-Oberfläche für schnelle Zugriffe wünschen. Auch für technisch interessierte Haushalte kann sie sinnvoll sein, wenn die vorhandene Struktur ordentlich gepflegt ist und die Nutzer wissen, welche Aktionen sie auslösen. Der kostenlose Einstieg macht es leicht, die App im eigenen Szenario auszuprobieren, bevor man sich auf zusätzliche Käufe einlässt.
Nicht meine erste Empfehlung wäre sie für Einsteiger, die eine komplett geführte Smart-Home-Erfahrung erwarten. Wer noch keine Ahnung von Zentralen, Geräten, Netzwerkzugriffen und Automationslogik hat, kann sich von einer spezialisierten Oberfläche schnell allein gelassen fühlen. Ebenso würde ich sie nicht als erste Wahl für einen Haushalt mit vielen unterschiedlichen Marken betrachten, wenn eine plattformübergreifende Lösung das eigentliche Ziel ist.
Auch Nutzer, die hauptsächlich auf dem iPhone arbeiten, sollten genau hinsehen, denn jsmatic ist hier als Android-App relevant. Für einen gemischten Haushalt mit Android- und iOS-Geräten ist entscheidend, ob alle Personen eine passende Bedienmöglichkeit haben. Eine Smart-Home-Lösung ist nur dann praktisch, wenn nicht ein einziges Smartphone zum unverzichtbaren Schlüssel für das gesamte Zuhause wird.
Der Altersfreigabe USK ab null Jahren steht im Alltag keine komplizierte Einschränkung gegenüber, aber Kinder sollten trotzdem nicht automatisch Zugriff auf alle Schaltmöglichkeiten erhalten. Die Frage ist nicht, ob sie die App technisch öffnen können, sondern welche Folgen ein versehentliches Tippen hätte. Ich würde daher Geräteauswahl, Displaysperre und die allgemeine Haushaltsregelung wichtiger nehmen als die formale Alterskennzeichnung.
Mein vorsichtiges Urteil
jsmatic ist für mich eine spezialisierte und potenziell praktische Ergänzung zu einer bestehenden HomeMatic-Installation. Die App überzeugt nicht dadurch, dass sie das gesamte Smart Home neu erfindet, sondern durch den naheliegenden Gedanken, die vorhandene Anlage mobil erreichbar zu machen. In einem gut strukturierten System kann das im Alltag angenehm sein: kurz prüfen, gezielt schalten und wieder schließen, ohne die komplette Verwaltung öffnen zu müssen.
Meine Zurückhaltung betrifft vor allem die technische Abhängigkeit vom eigenen Setup. Wer eine problemlose Komplettlösung mit besonders geführter Einrichtung, breiter Markenunterstützung und möglichst wenig Eigenverantwortung sucht, sollte sich bei anderen Smart-Home-Plattformen umsehen. Auch die durchschnittliche Bewertung von 2,8 bei etwa 133 Bewertungen spricht dafür, die persönliche Kompatibilität zuerst praktisch zu testen und nicht allein vom Namen oder der kostenlosen Verfügbarkeit auszugehen.
Der Entwickler Kybernetik IT GmbH, die aktuelle Version 3.0.9 und die Verfügbarkeit ab Android 7.0 machen die App für viele ältere Geräte grundsätzlich interessant. Trotzdem würde ich vor der dauerhaften Nutzung einen kleinen, kontrollierten Test durchführen und die eigenen Sicherheits- und Datenschutzentscheidungen bewusst treffen. Besonders wichtig sind eine geschützte Gerätesperre, klare Gerätenamen, ein begrenzter Funktionsumfang und eine sichere Netzwerkumgebung.
Mein Fazit: jsmatic ist eher ein gezieltes Werkzeug als eine rundum betreute Smart-Home-Zentrale. Wenn ich bereits auf HomeMatic setze und eine Android-App für ausgewählte Bedienwege suche, würde ich sie ausprobieren. Wenn ich dagegen bei null anfange, mehrere Systeme verbinden möchte oder möglichst wenig technische Verantwortung übernehmen will, ist eine stärker geführte Alternative wahrscheinlich die bessere Wahl. Gerade weil die App direkten Zugriff auf das Zuhause ermöglicht, zählt für mich am Ende nicht die Zahl der Funktionen, sondern ob ich jederzeit verstehe, was sie tut und welche Kontrolle ich dabei behalte.
Die kostenlose Nutzung senkt die Hürde für einen eigenen Test. Ich würde dabei nicht sofort die gesamte Anlage einrichten, sondern mit einem unkritischen Raum beginnen, die Verbindung beobachten und erst danach entscheiden, ob die Bedienung zu meinem Alltag passt. So bleibt die Entscheidung nachvollziehbar: nicht aufgrund großer Versprechen, sondern aufgrund der eigenen HomeMatic-Struktur, der gewünschten Kontrolle und des Vertrauens in den konkreten Ablauf.
Häufig gestellte Fragen zu jsmatic
Was ist jsmatic und wofür kann ich die App verwenden?
jsmatic ist eine Anwendung, deren genauer Funktionsumfang vor der Installation geprüft werden sollte, da sich Angebote und Versionen ändern können. Nach dem Start empfiehlt es sich, zunächst die verfügbaren Menüs, Einstellungen und Beispielinhalte zu testen. So lässt sich schnell feststellen, ob jsmatic den eigenen Anforderungen entspricht und welche Funktionen ohne Registrierung oder zusätzliche Kosten genutzt werden können.
Ist jsmatic kostenlos und entstehen zusätzliche Kosten?
Ob jsmatic vollständig kostenlos ist, hängt von der jeweiligen Version und dem verwendeten App-Shop ab. Vor dem Download sollten Sie die Angaben zur Preisgestaltung, mögliche In-App-Käufe, Abonnements und Werbung kontrollieren. Falls Zahlungsdaten erforderlich sind, lesen Sie die Bedingungen aufmerksam durch. Besonders wichtig ist, automatische Verlängerungen eines Abonnements rechtzeitig zu deaktivieren, wenn Sie die App nur kurzfristig testen möchten.
Auf welchen Geräten und Betriebssystemen funktioniert jsmatic?
Die Kompatibilität von jsmatic kann je nach Plattform, Gerätegeneration und installierter Betriebssystemversion unterschiedlich ausfallen. Prüfen Sie deshalb vor der Installation die technischen Angaben im Google Play Store oder Apple App Store. Achten Sie außerdem auf den benötigten Speicherplatz, die erforderlichen Berechtigungen und mögliche Einschränkungen bei älteren Smartphones oder Tablets. Nach Updates können sich diese Voraussetzungen verändern.
Welche persönlichen Daten und Berechtigungen benötigt jsmatic?
Vor der Nutzung sollten Sie die von jsmatic angeforderten Berechtigungen sorgfältig prüfen. Je nach Funktion können beispielsweise Zugriff auf Internet, Speicher, Benachrichtigungen oder andere Gerätedienste verlangt werden. Erteilen Sie nur Berechtigungen, die für den vorgesehenen Zweck nachvollziehbar sind. Die Datenschutzrichtlinie kann außerdem erklären, welche Daten gesammelt, gespeichert, weitergegeben oder für Analyse- und Werbezwecke verwendet werden.
Ist jsmatic einfach zu bedienen und gibt es Hilfe bei Problemen?
Die Bedienung von jsmatic sollte nach der Installation anhand der Startansicht und der wichtigsten Einstellungen getestet werden. Achten Sie darauf, ob Menüs verständlich aufgebaut sind, Inhalte schnell laden und wichtige Funktionen zuverlässig reagieren. Bei Problemen helfen meist ein Neustart, ein Update oder eine Neuinstallation. Zusätzlich sollten Sie prüfen, ob der Entwickler eine Support-Adresse, eine FAQ-Seite oder aktuelle Fehlerhinweise anbietet.
















